Quermançó

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Das Castell de Quermançó hat eine wechselhafte Geschichte. Es liegt in Katalonien und wurde erstmalig im Jahr 1078 erwähnt. Der damalige Eigentümer war Graf Ponç I., der in diesem Jahr das Archiv seiner Grafschaft dort einrichtete. Im Laufe der Jahrhunderte gab es zahlreiche Kämpfe um die Burg. Im Jahr 1808 eroberte Napoleon Bonaparte die Burg und errichtete dort zunächst ein Waffenlager, Als er sich 6 Jahre später aus Spanien zurückziehen musste, ließ sein Marshall die Burg sprengen. Seitdem ist sie eine Ruine.
Um die Burg ranken sich viele Legenden. So sollen die Katharer dort vorübergehend den Heiligen Gral versteckt haben. Eine andere Legende nennt die Burg als Wohnsitz des Zauberers Klingsor, des Widersachers des Ritters Parzival.
Auch eine Räuberhauptfrau soll die Burgruine im 19.Jahrhundert als Unterschlupf genutzt haben.

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